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Waldstauden - Roggenmehl

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Waldstauden-Roggenmehl Type 1150

Was ist Waldstauden-Roggen?

Ur-Roggen ist eine 7.000 Jahre alte Getreidesorte, die ursprünglich aus dem Vorderen Orient stammt. Da das Urgetreide früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, ist der Ur-Roggen heute auch unter dem Namen Waldstaudenroggen oder Waldstaudenkorn bekannt. In einigen Regionen wird er als Johannisroggen bezeichnet, da er um den Johannistag (24. Juni) ausgesät wurde.

Ursprünglich wuchs Ur-Roggen als Unkraut auf den Weizenfeldern. Beim Vordringen des Getreideanbaus nach Norden wurde das Urgetreide wegen seiner Winterfestigkeit und seiner geringen Ansprüche an den Boden kultiviert und zum heutigen gewöhnlichen Roggen weitergezüchtet.

Die Wiederentdeckung des Ur-Roggen

Ur-Roggen geriet beinahe in Vergessenheit, weil er wesentlich kleinere Körner hat als herkömmlicher Roggen und der Ertrag daher um ca. 50 Prozent geringer ist. Da er jedoch eine extrem anspruchslose, frostunempfindliche Getreideart ist und auf kargen Böden und sogar noch auf 2.000 Metern Höhe wächst, bekommt er in der Landwirtschaft wieder zunehmend Beachtung.

Warum Ur-Roggen?

Waldstaudenroggen bietet sich als Zusatz für Brote aus handelsüblichem Roggen an, da es den Gebäcken eine ansprechende dunklere Färbung sowie einen erdigen, leicht würzigen Geschmack verleiht.

Für Brote ist eine Mischung aus Waldstauden-Roggen und normalem Roggenmehl perfekt. Dadurch erzielen sie ein optimales Backergebnis und einen hervorragenden Geschmack.

Allgemeines zum Roggen

Wussten Sie, dass Roggen als robustes Getreide mit langer Verwendungstradition gerade bei uns in Deutschland so beliebt ist? Da Roggen auch auf kargen Böden gedeiht und verschiedensten Witterungen standhält, entwickelte er sich zeitweise zur Hauptgetreideart und stellte lange Zeit die Brotversorgung sicher. Heute hat der Roggen etwas an Bedeutung verloren, weltweit spielt er keine große Rolle, aber besonders in Mittel- und Osteuropa wird er aber weiter als beliebtes Brotgetreide für Roggenbrot oder Mischbrote verwendet.
Und das finden wir auch gut so, denn wir in der Hainmühle setzen auf Tradition in Verbindung mit moderner Technik.

Sie wissen noch nicht was sie heute backen möchten? Hier finden sie vielleicht ein paar Ideen: Rezeptwelt

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Das sollten sie noch Wissen!

  • Lagern Sie das Mehl immer kühl, dunkel und trocken.
  • Unser Mehl wird noch liebevoll mit der Hand abgefüllt und zugenäht. Jede Tüte ist damit ein absolutes Unikat.
  • Unserem Mehl werden keinerlei Enzyme, Konservierungs- oder sonstige Mehlbehandlungsmittel zugesetzt
  • Wir vermahlen in unserer Mühle ausschließlich Weizen aus dem Naturpark Altmühltal.
  • Der Weizen wird von unseren Landwirten ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erzeugt.
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